
Das Problem ist nach wie vor: Die Menschen unternehmen nichts, um herauszufinden, ob die Zukunftsversion wirklich die einzige, unveränderliche Zukunft zeigen. Und: Sie hinterfragen nicht ihre eigenen Visionen, die - wenn man sie schon seit einem halben Jahr kommen sieht - so keinen Sinn mehr machen.
Und so langsam beschleicht einem als Zuschauer das Gefühl, dass auch die Macher das nicht in der letzten Konsequenz durchdacht haben. Die Serie erinnert mehr und mehr an "Heroes". Alberne, Bedeutungsschwere vorgaukelnde Dialoge, Overacting, irrwitziges Tempo und am Ende der coole Cliffhanger... Genau der war aber bei Folge 4 wieder so gut, dass ich sage: Noch bleibe ich dabei!
Ich habe inzwischen von einigen Leuten gehört, daß sie diesen Sawyer-Roman eher durchwachsen fanden! Wie siehst Du das denn?
AntwortenLöschenIch glaube ja, das Gespräch mit dem Priester war nur dazu da, damit wir sein Gesicht sehen und es an anderer Stelle gegebenenfalls wiedererkennen können! ;-D (Diese Grillen fand ich aber echt strange!)
Im übrigen bekomme ich den Eindruck, eine weitere Parallele zu LOST erkannt zu haben: der beinahesuizidale Bryce entwickelt sich seit seinem FlashForward zu einer Art "Man Of Faith". (für den "Man Of Science" habe ich dagegen noch keinen eindeutigen Kandidaten festmachen können, evtl. aber Lloyd oder Simon).
Besonders genial in der 4. Folge fand ich ja die Blackoutszene mit der Musik von Björk.
Ich fand den Roman lesenswert! Und es ist wahr: In Sachen Optik und Musik ist "Flash Forward" in jedem Fall genial! (Das aber ist bei "Heroes" auch so.)
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